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Interview
T.M.

Interview mit Tom Magorsch

22 Juli 2020
Mein Name ist Tom Magorsch und ich studiere Physik im Master an der TU Dortmund. Nach dem Abitur 2016 habe ich mich bei der Karl-Schlotmann-Stiftung (KSS) aus Unna auf ein Stipendium beworben und bin seitdem Stipendiat der KSS.

Tom, war Dir schon vor deinem Studium bewusst, dass du alle Voraussetzungen für ein Stipendium mitbringst? Wie bist Du auf das Thema aufmerksam geworden?

Als ich in der Oberstufe war, studierte mein Bruder bereits an der TU Dortmund und war Stipendiat des Deutschlandstipendiums. Da ich in der Schule bereits sehr gute Noten hatte, war für mich klar, dass ich mich vor Studienbeginn auf ein Stipendium bewerben möchte. Noch während meiner Schulzeit fand dann eine Informationsveranstaltung von der Karl-Schlotmann-Stiftung an meiner Schule statt. Durch diese wurde ich auf das Stipendium aufmerksam. Auf dieses habe ich mich dann beworben und wurde letztendlich auch angenommen.

Was bedeutet es für Dich, Stipendiat zu sein?

Die Karl-Schlotmann-Stiftung ist eine kleine lokale Stiftung aus dem Kreis Unna. Neben der finanziellen Unterstützung bietet die KSS ein sehr familiäres Klima. Mir gefällt der Austausch mit den anderen Stipendiaten sehr, der auf Fahrten und Veranstaltungen der Stiftung stattfindet. So kann man von den Erfahrungen der anderen Stipendiat*innen lernen. Außerdem bietet die Stiftung Kontakt zu Unternehmen und Ehemaligen, die bereits im Beruf sind.

Gibt es eine besonders spannende oder schöne Erfahrung, die Du im Rahmen deiner Förderung machen konntest?

Das Besondere am Stipendium der Karl-Schlotmann-Stiftung ist auf jeden Fall die familiäre Nähe zu den anderen Stipendiaten. Eine besondere Erfahrung in diesem Zusammenhang war für mich eine Stipendiaten-Fahrt nach Dresden. Einmal jährlich verbringen die Stipendiat*innen der KSS ein Wochenende in einer ausgewählten Stadt, um Unternehmen zu besichtigen, die Stadt kennen zu lernen und miteinander Zeit zu verbringen. Bei der Fahrt nach Dresden haben wir eine Manufaktur von VW besichtigt und hatten zusammen sehr viel Spaß, daher ist dies auf jeden Fall eine der schönsten Erfahrungen, die ich als Stipendiat machen durfte.

Wovon träumst Du beruflich, was möchtest Du später gern erreichen?

Ich bin mir noch nicht sicher, in welche Richtung ich mich nach dem Studium orientieren will. Prinzipiell kann ich mir eine Promotion gut vorstellen, da mir die wissenschaftliche Arbeit in letzter Zeit viel Freude bereitet hat. Doch auch ein Einstieg in die Wirtschaft stellt für mich eine Möglichkeit dar.
In der nächsten Zeit werde ich daher versuchen, möglichst viele Einblicke in den verschiedenen Arbeitsbereichen zu gewinnen. Auch dabei kann ein Stipendium durch Kontakte zu den verschiedenen Branchen helfen.

Welche Tipps würdest Du Schüler*innen und Studierenden geben, die sich für ein Stipendium interessieren und bewerben möchten?

Ich kann nur jedem empfehlen, sich wenn möglich für ein Stipendium zu bewerben. Die finanzielle Unterstützung ermöglicht es, sich in einem Maße auf das Studium zu konzentrieren, welches sonst nicht möglich wäre. Eine Bewerbung kostet nicht mehr als ein paar Stunden und es lohnt sich wirklich!

KSS